Weichen für die Zukunft gestellt

Die Faustballer des Siegburger Turnverein haben die Landesliga auf dem sechsten Tabellenplatz beendet.
In Anbetracht der Tatsache, dass zuvor die Bezirksliga, in der die Faustballer des STV spielten, mit der höherklassigen Landesliga zusammengeführt wurde, eine sehr gute Leistung. Und hätte der ehemaliger Fußballspieler Jürgen Wegmann nicht unfreiwillig das Motto des Spieltages „Erst hatten wir kein Glück, dann kam noch Pech dazu“ gegeben, dann wäre sogar noch eine bessere Platzierung möglich gewesen.

Denn die 1:2-Satz-Niederlage gegen den TV Voerde 2 wäre vermeidbar gewesen.
Schon der erste Satz ging für das Quintett aus Siegburg unglücklich mit 10:12 verloren. Im zweiten Satz konnten die STV-Faustballer denkbar knapp mir 15:14 ausgleichen, doch im entscheidenden dritten Satz zeigte Voerde die größere Moral und nutzte jede Gelegenheit, um Punkte zu machen clever aus. So ging der entscheidende dritte Satz an die Gastmannschaft.
Im letzten Spiel der Saison erwies sich die Übermannschaft aus Duisburg (28:0 Punkte) dann als erwartet zu starker Gegner. Die STV-Faustballer kämpften tapfer, konnten aber am Ende die Zwei-Satz-Niederlage nicht abwenden.

Trotzdem blicken die Faustballer optimistisch in die sportliche Zukunft. Denn erstmals seit Jahren ist es gelungen, für die Hallensaison 2026/2027 gleich zwei Mannschaften zu melden. Damit stemmen sich die Faustballer des STV überaus erfolgreich gegen den allgemeinen Trend, bei dem Faustball eher zur Randsportart wird.
Neben der erfolgreichen Integration junger Spieler wird dies auch möglich, weil verletzte Spieler wieder zurückkehren. Und die Abteilung freut sich schon jetzt auf der Kräftemessen außerhalb der Trainingszeiten in der Halle Neuenhof.

“Erstmals fand Mitte August die Faustball-Europameisterschaft der Männer in Dänemark statt.
Alle Spiele wurden im Live-Stream (fistball.tv) übertragen.

Die STV Faustballaktiven nutzen die Gelegenheit “live” dabei zu sein. Statt einer praktischen Trainingseinheit gab es im Live-Stream eine theoretische Einheit und man traf sich erstmals zum Public-Viewing im Clubheim in der Jahnstraße.
Geschaut wurde das letzte Vorrundenspiel Deutschland gegen die Schweiz, welches Deutschland mit 3:0 gewann und dadurch den Einzug ins Viertelfinale perfekt machte.
Durch zwei weitere Erfolge im Viertel- und Halbfinale gelang dem Titelverteidiger aus Deutschland der Einzug ins Finale.
Dort wartete Österreich.
Leider gelang die Titelverteidigung nicht und das deutsche Team verlor klar mit 0:4.

Die STV Aktiven waren sich einig, auch beim Faustball ist Public-Viewing eine tolle Sache und wird bei den nächsten Turnieren sicherlich wiederholt.
Dann klappt es vielleicht auch wieder mit dem Titelgewinn.”