Herausragende Rückrunde bringt Titel

Dank einer fulminanten Rückrunde sind die Faustballer des STV Meister in der Bezirksliga geworden und verwiesen in heimischer Halle den Polizei-SV Wuppertal und den Leichlinger TV 3 auf die Plätze. Damit hat sich der STV in die Geschichtsbücher des Faustballs eingetragen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird ab der Hallensaison 2026/27 die Bezirksliga mit der Landesliga zusammengelegt. Für die Feldsaison 2026 greift diese Regelung bereits. Der letzte Bezirksliga-Meister kommt also aus Siegburg.

Die Faustballer des STV hatten sich für den Hin- und Rückrunden-Spieltag in der Bezirksliga viel vorgenommen und die Trainingsleistungen sprachen für sich. Gegen den Auftaktgegner aus Leichlingen lief dann im ersten Satz auch als nach Maß. Rasch ging der erste Durchgang mit 11:4 an den STV. Doch mit dem Seitenwechsel verlor die Mannschaft plötzlich den vielzitierten Faden. Flüchtigkeitsfehler schlichen sich ein und bauten das Team aus Leichlingen quasi von Ball zu Ball auf. So ging der zweite Satz – wenn auch etwas unglücklich – an den Leichlinger TV 3. Speziell gegen die aggressiv geschlagenen Bogenbälle des Leichlinger TV fand das Team keine Antwort und verlor auch den dritten Satz. Trotz deutlich besserer Leistung konnte das STV-Quintett auch gegen den PSV keinen Sieg verbuchen (11:6 und 11:9). Insbesondere im zweiten Satz wäre bei einer fünf Bälle Führung mehr drin.

Die Faustballer des STV nutzten die Spielpause und wechselten Mannschaft und Spielsystem. Und das war goldrichtig. So nahmen die Faustballer des STV sowohl gegen den Leichlinger TV als auch gegen den PSV Revanche. Mehr noch: aufgrund der beiden Zwei-Satz-Siege reichte es am Ende sogar noch für die Meisterschaft, der STV hatte das bessere Ballverhältnis. Neben dem sportlichen Erfolg wiegt es noch schwerer, dass der Generationswechsel gelungen ist. Die jungen Spieler riefen ihr volles Können ab und lassen für die Zukunft viel hoffen.